Cool bleiben im Trentino

Sommerurlaub zwischen Bergen und Seen

Trento, 11. Juni 2026: Früher nannte man es Sommerfrische, heute Coolcation – was der Mensch sucht, ist dasselbe geblieben. Raus aus der Hektik der Stadt und rein in die Natur. Den Kopf frei bekommen und Ruhe finden. The Heat Of The Night ist im Trentino ein Fremdwort. Zwischen Dolomiten und Gardasee weht in den Bergen und Tälern stets eine angenehme Brise – ob beim Sprung in einen der fast 300 Bergseen oder nachts beim Blick auf die funkelnde Milchstraße. In diesen fünf magischen Orten bekommen Urlauber einen kühlen Kopf und schlafen erholsam über den Wolken. So bekommt man Lust auf Bewegung in der klaren Alpenluft – auf Wandern, Biken, Trekking, Angeln oder Kajaken.

Der Sommer im Trentino präsentiert sich von seiner coolen Seite: Zwischen Bergen und Seen liegt ein Universum an Outdoor-Möglichkeiten. Genau die richtige Mischung für einen coolen Sommerurlaub, abseits des Alltags.

In Lavarone Stand-up-Paddeln auf 1.170 Meter

Beim Stand-up-Paddeln auf dem Lavarone-See genießt man die Stille und taucht zwischendurch, wenn es zu heiß wird, einfach ab und vergisst dabei alle Sorgen. Der Lago di Lavarone, einer der saubersten Badeseen Italiens, ist von schattigen Bergwäldern und blühenden Almwiesen umgeben. 52 Wanderwege und Trekkingrouten von smart bis hart schlängeln sich entlang der einst heiß umkämpften Festungslinie des Ersten Weltkriegs. Heute bewahrt man dank schattiger Wege, Abkühlung im See und zahlreicher Einkehrmöglichkeiten einen kühlen Kopf. Das romantische Lavarone spiegelt das Trentino im Kleinen wider: ein Zusammenspiel aus Natur, Kultur und Outdoor-Abenteuern. Der Zusammenschluss aus mehreren Dörfern ist von echter Trentiner Gastfreundschaft geprägt. In Bertolid locken Sport und Unterhaltung, in Cappella Geschichte pur und in Gionghi Theater und Kultur.

Im Valle del Vanoi Kajak fahren, Angeln oder Reiten

Das Valle del Vanoi, die grüne Oase im Herz des Trentino, liegt eingebettet zwischen der rauen Lagorai-Gruppe und dem Granitmassiv der Cima d’Asta. Mehr als 100 Gipfel übersteigen die 2000m-Grenze. In den Wildbächen stürzen sich erfahrene Kajakfahrer in die Fluten, Angler genießen das Plätschern des Baches und Familien suchen das Glück der Erde auf dem Rücken der Pferde beim Horsetrekking. Erreichbar ist das Tal von Imèr aus über den Tunnel unter dem Monte Totoga oder über die malerische Straße des Passo Gobbera. Die Dörfer und kleinen „Colmèi“-Weiler von Ronco liegen auf sonnigen Berghängen, eingebettet zwischen weiten Wiesen, dichten Wäldern und traditionellen Almen. Der Hauptort Canal San Bovo vereint Natur, Ruhe und authentische Bergkultur und ist zugleich Sitz des Ökomuseums, ein Freilicht-Museum, das sich über das gesamte Vanoi-Tal erstreckt.

Zum Sundowner nach Moena

Das Dörfchen Moena in den Dolomiten ist so zauberhaft, es wird auch „Fee der Dolomiten“ genannt. Es liegt zwischen der Latemar- und der Vallaccia-Gruppe und den Ausläufern des Passes Costalunga. 1.200 Meter über dem Meer ist Moena berühmt für seine eindrucksvollen Lichtspiele, die man bei Sonnenaufgang und Sonnenuntergang bewundern kann. Dann färben sich die die Gipfel in ein märchenhaftes rosa und schaffen eine fabelhafte Szenerie – perfekt für einen Sundowner-Drink und um die Spitzenprodukte der Region wie den Puzzone di Moena, den berühmten DOP-Käse zu genießen. Moena ist die größte Ortschaft im Val di Fassa und gehört seit 2011 zu den Perlen der Alpen: Ein Titel, der für Nachhaltigkeit und Klimaschutz an Bergdörfer verliehen wird. Umgeben von Wäldern und Wandertrails inmitten der Natur, die Panoramen wie zum Beispiel auf die Glockentürme von Latemar (2790 m) und den Pass San Pellegrino offenbaren. Die Wanderwege sind auch für Familien bestens geeignet.

Coole Kirchen in St. Antonio di Mavignola

Nur wenige Kilometer von Madonna di Campiglio entfernt, liegt das idyllische St. Antonio di Mavignola – ein traditionsreicher Ort zwischen ehemaligen Almen, historischen Bauernhöfen und beeindruckender Berglandschaft. Das kleine Dorf entstand auf einem Hügel aus eiszeitlichen Moränenablagerungen und war einst Sommerweide für die Bauernfamilien aus Pinzolo. Noch heute erzählen alte Gehöfte in Milegna von ihrer alpinen Vergangenheit. Besonders kühl und sehenswert ist die bereits vor 1300 erbaute Kirche mit ihrem charakteristischen Lärchenschindeldach und den kunstvollen Fresken von Simone Baschenis aus dem Jahr 1540. Auch die historische Festung von Clemp erinnert an die bewegte Geschichte der Region, während die liebevoll erhaltenen Bauernhöfe von Pimunt und Fogajard authentische Rückzugsorte mit spektakulärem Blick auf die Brenta-Dolomiten darstellen. In Sant’Antonio di Mavignola stehen Natur, Geschichte und alpine Ruhe auf dem Urlaubsprogramm.

Hochgebirgstouren und Spas im Val di Peio

Das kleine Val di Peio Tal versteckt sich im Herzen des Nationalparks Stilfser Joch, umringt von den höchsten Gipfeln des Trentino – Cevedale (3.764 m), Palon de la Mare (3.703 m), Vioz (3.644 m) und San Matteo (3.684 m). Von den Dörfern am Talboden Celentino, Strombiano, Comasine, Celledizzo, Cogolo oder von ganz oben im Nationalpark Peio Fonti und Peio Paese kann man zu gemütlichen Panoramawegen bis hin zu anspruchsvollen Hochgebirgstouren aufbrechen. Das Val die Peio ist auch für sein mineralreichen Thermalquellen bekannt. In den Thermen stehen Entspannung und sanfte Erholung im Mittelpunkt – mit Anwendungen für Körper und Geist sowie modernen Beauty- und Spa-Angeboten. So verbindet das Tal eindrucksvolle Natur mit wohltuender Regeneration.

Schwimmen im Wolkenmeer

An heißen Sommertagen bietet das Trentino ausgezeichnete Naturseen mit preisgekrönter Wasserqualität. Beispielsweise der Lago di Terlago, der türkisblaue Lago di Tenno sowie die idyllischen Laghi di Lamar wurden auch in diesem Jahr wieder mit der Blauen Flagge ausgezeichnet. Während der Lago di Terlago mit seinem artenreichen Ökosystem und ruhigen Naturufern begeistert, verzaubert der Lago di Tenno mit intensiven Türkistönen und alpiner Kulisse. Die Laghi di Lamar liegen eingebettet in dichte Wälder am Fuße der Paganella und gelten als Ruheoasen für Natur- und Badefreunde.

Auszeichnungen 2026

Ob Baden, Angeln oder Wassersport – die Trentiner Seen werden immer blauer. Ausgezeichnet mit der „Blauen Flagge“, der begehrten Anerkennung der FEE (Foundation for Environmental Education) werden die Qualität der Badegewässer, die Sauberkeit der Strände und die Dienstleistungen für Touristen auch 2026 wieder auf höchstem Niveau bestätigt. Neun Seen und 12 Strände erhielten die angesehene Auszeichnung.

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Über das Trentino – So vielfältig und bunt wie die vier Jahreszeiten
Die autonome Provinz Trentino in Norditalien zwischen den Dolomiten und dem Gardasee präsentiert sich als Urlaubsziel für 365 Tage im Jahr. Hier vereint sich mediterraner Lebensstil mit alpinen Traditionen, schroffe Gipfel treffen auf sonnige Weinberge und glasklare Seen – übrigens mehr als 300 an der Zahl.
Im Winter lockt eine Vielfalt an unterschiedlichen Wintersportangeboten, im Frühling verwandeln sich die Obstbaum-Plantagen in ein pastellfarbenes Blütenmeer und dank des milden Klimas starten Natur- und Sportliebhaber wieder durch.
Der Sommer steht ganz im Zeichen des Wassersports auf den über 300 Seen, dazu Wanderungen, Radtouren und rasante Mountainbikemöglichkeiten. Hübsche Städte wie Trento und Rovereto laden zu kulturellen Entdeckungen ein, dazu locken unzählige Schlösser, historische Burgen, Museen und Musikveranstaltungen.

Der perfekte Reisebegleiter für maßgenschneiderte Unternehmungen ist die App „Mio Trentino“, die kostenlos in den gängigen App-Stores runtergeladen werden kann. Sie liefert schon bei der Planung einer Reise ins Trentino sowie vor Ort nützliche Urlaubstipps, Informationen zu Öffnungszeiten, Veranstaltungen und Aktivitäten und ist gleichzeitig die digitale Gästekarte, die man von teilnehmenden Unterkünften erhält.

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