Alltag aus. Abenteuer an.
FĂźnf Natur-Erlebnisse in Bayerisch-Schwaben & ein neuer Outdoor-Guide
Augsburg, Juli 2026: Wandern, radeln, staunen, innehalten: In Bayerisch-Schwaben lässt sich die Natur auf ganz unterschiedliche Arten genieĂen. FĂźnf ausgewählte Orte im GrĂźnen, die von dieser Vielfalt erzählen.
Bayerisch-Schwaben ist eine Region zum DrauĂensein â Genussradler kommen hier ebenso auf ihre Kosten wie aktive Wanderer, neugierige Naturbeobachter oder Spaziergänger, die es lieber ruhig angehen. Vom NĂśrdlinger Ries Ăźber die Donau-Auen bis hinein ins Voralpenland reicht eine Landschaft, die zu jeder Vorliebe das passende Fleckchen bereithält. Und als neuen Guide gibt es jetzt das Booklet âAlltag aus. Abenteuer anâ, das kostenlos beim Tourismusverband fĂźr Bayerisch-Schwaben bestellt oder heruntergeladen werden kann.
1. StreifzĂźge durch die Region GĂźnzburg/Neu-Ulm: Spazieren mit GĂźtesiegel
Die FĂźĂe baumeln im kĂźhlen Wasser der GĂźnz, in den Bäumen veranstaltet die Natur ihr vielstimmiges Vogelkonzert. Eisvogel, Teichrohrsänger und Lappentaucher sind hier im dichten Auwald zuhause und am Osterbach nagt der Biber an seinem nächsten Bauprojekt. Die neun Premium-Spazierwanderwege âStreifzĂźge“ in der Region GĂźnzburg/Neu-Ulm laden zu kleinen Entdeckungsreisen ein: durch renaturierte Flussauen, schattige Waldwege, weite Biotoplandschaften und vorbei an kleinen Kapellen. Zwischen 3,5 und 5,7 Kilometer kurz, nach den Kriterien des Deutschen Wanderinstituts zertifiziert und in beide Richtungen beschildert â jeder Streifzug hat seinen eigenen Charakter und seinen eigenen Moment, fĂźr den man hinterher froh ist, das Sofa verlassen zu haben. www.wander-streifzuege.de/
2. Geopark Ries: Eine Reise in die Erdgeschichte
Alles begann mit einem Einschlag. Vor etwa 14,6 Millionen Jahren raste ein Asteroid in die Landschaft des heutigen NĂśrdlinger Rieses und hinterlieĂ ein nahezu kreisrundes Becken von gut 20 Kilometern Durchmesser. Wie gewaltig die Wucht war, zeigt sich bis heute im Steinbruch Lindle bei Holheim, wo die Kalkschichten schräg und verschoben liegen â zurechtgeschĂźttelt von der Druckwelle. So eindrucksvoll ist dieses Gelände, dass 1970 die Astronauten der Apollo-14-Mission hierher kamen, um fĂźr ihren Flug zum Mond zu Ăźben. Solche Orte macht der UNESCO Global Geopark Ries erlebbar, der 2026 auch bereits seit 20 Jahren das Siegel âNationaler Geoparkâ trägt. In diesen zwei Jahrzehnten ist aus einem geologischen Erbe ein lebendiger Erlebnisraum geworden. Wissbegierige gehen per Lauschtour auf Zeitreise: Via Smartphone erfährt man, warum hier Diamanten im Gestein stecken und wie aus einer vermeintlichen Vulkanlandschaft der berĂźhmteste Meteoritenkrater Europas wurde. In den Infozentren in NĂśrdlingen oder Oettingen lässt die âUhr der Erdgeschichte“ auf dem Touchscreen ganze Kontinente in wenigen Minuten wandern. Und weil das Staunen schon die Kleinsten packt, fĂźhren eigene Kinder-Erlebnispfade und -stationen wie in Daiting oder Wemding mit den Maskottchen Suevitchen und Riesitchen spielerisch durch die Entstehung des Kraters. Erdgeschichte, die man mit den Händen begreift. www.geopark-ries.de/
3. Der Lech-Radweg: Dem Fluss des Lebens folgen
TĂźrkisblau bis jadegrĂźn leuchtet der Lech, wenn das Licht auf die feinen Gesteinspartikel trifft, die er aus den Alpen mit sich fĂźhrt. Kein Wunder, dass ihm seine unterschiedlichen CharakterzĂźge zwischen Quelle und MĂźndung den Namen âFluss des Lebens“ eingetragen haben. Dort, wo er bei Marxheim in die Donau mĂźndet, nimmt der Lech-Radweg seinen Anfang und folgt dem Fluss in fĂźnf Etappen bis nach Tirol. Die beiden ersten Abschnitte liegen komplett in Bayerisch-Schwaben, das damit das längste TeilstĂźck aller vier Anrainer-Regionen abdeckt â und gleich mit einigen HĂśhepunkten aufwartet: Stauseen und Wasserkraftwerke, die WasservĂśgeln RĂźckzugsräume bieten, das Blumen-Städtchen Rain mit seinem Rokoko-Rathaus und natĂźrlich Augsburg, die Fuggerstadt mit ihrem UNESCO-Welterbe, dem âAugsburger Wassermanagement-System“ aus Kanälen, Renaissancebrunnen und historischen Wasserwerken. Wer mag, lässt sich unterwegs von der begleitenden Lauschtour die Geschichten des Lechs direkt aufs Ohr spielen. Der Lech-Radweg ist dabei nur einer von vielen in Bayerisch-Schwaben: Zwischen Iller und Paar lädt ein dichtes Netz an Flussradwegen zum âFlĂźssehĂźpfen“ ein â dem unkomplizierten Wechseln von einem Fluss zum nächsten mit der Donau als zentraler Achse.
https://lechradweg.info/
www.bayerisch-schwaben.de/rad
4. KĂźhler Kopf: Unterwegs auf Kneipps Spuren
Ein Bein ganz aus dem Wasser heben, FuĂspitze nach unten, dann im Wechsel das andere: Der Storchengang durchs kĂźhle Nass bringt an heiĂen Tagen schnelle Erfrischung. Diese Art der AbkĂźhlung geht auf Sebastian Kneipp zurĂźck, und wer wissen mĂśchte, wie aus dem Theologen der berĂźhmte âWasserdoktor“ wurde, folgt in Dillingen der Kneipp-Lauschtour: Sie erzählt unterwegs von den Anfängen seiner Karriere, den Grundlagen seiner Therapien und erklärt die Wasseranwendungen, die bis heute fĂźr Gesundheit und Wohlbefinden stehen. Wer danach selbst die Hosenbeine hochkrempeln mĂśchte, hat in Bayerisch-Schwaben die Qual der Wahl: Vom NĂśrdlinger Gerberviertel Ăźber den Schnellepark in Gundelfingen und den Luitpoldhain in Lauingen bis zum Kneipp-Rundweg in Krumbach laden zahlreiche Kneipp-Anlagen zum Wassertreten ein. Oft sind sie in einen natĂźrlichen Bachlauf eingebettet, mit schattigen Sitzplätzen ringsum. Denn nebenbei sind diese Plätzchen auch Treffpunkt: Ein Schwätzchen unter Kneipp-Gängern gehĂśrt einfach dazu. www.bayerisch-schwaben.de/kneipp
5. Vogelbeobachtung: Logenplätze im Donaumoos
GroĂe Rohrdommel, Nachtreiher, Singschwäne: Im Schwäbischen Donaumoos, einem der letzten groĂen Feuchtgebiete SĂźddeutschlands, lässt sich eine artenreiche Vogelwelt aus nächster Nähe erleben, ohne sie in ihrem Lebensraum zu stĂśren. HĂślzerne AussichtstĂźrme und BeobachtungshĂźtten geben den Blick Ăźber Wasserflächen und SchilfgĂźrtel frei, während die empfindlichen Uferzonen unberĂźhrt bleiben. Die BeobachtungstĂźrme liegen in den Donauauen, Ăźberblicken einstige Kiesbaggerseen oder Moos- und Bruchwälder. Auch Naturlehrpfade fĂźhren an den kleinen Vogelparadiesen vorbei, wo Brachvogel, Kiebitz und Silberreiher, EisvĂśgel und mit GlĂźck sogar Seeadler zu sehen sind. Ein Fernglas gehĂśrt unbedingt mit ins Gepäck â und Geduld, denn oft dauert es, bis die scheuen Bewohner sich zeigen. Tipp: FrĂźh aufstehen lohnt sich. www.arge-donaumoos.de/arge/naturerlebnis/beobachtungsplaetze/
Viele weitere Inspirationen fĂźr Naturerlebnisse finden sich unter www.bayerisch-schwaben.de/aktiv-naturziele und in der neuen BroschĂźre âAlltag aus. Abenteuer anâ. Das Booklet kann unter www.bayerisch-schwaben.de/planen-buchen/infomaterial kostenlos bestellt oder heruntergeladen werden.
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Ăber Bayerisch-Schwaben: Bayern plus Schwaben macht Bayerisch-Schwaben. Hier âschwätztâ Bayern schwäbisch und Schwaben bayerisch. Im Westen Bayerns gelegen erstreckt sich die vielseitige Region vom NĂśrdlinger Ries Ăźber das Schwäbische Donautal, das LEGOLANDÂŽ und die UNESCO-Welterbestadt Augsburg bis ins Wittelsbacher Land.
Radwege in idyllischen Flusslandschaften sowie Wander- und Themenwege durch die vielfältige Natur machen Bayerisch-Schwaben zu einem beliebten Ziel fĂźr groĂe und kleine Aktivurlauber. Zwischen prächtig-glanzvoll und verträumt-gemĂźtlich präsentieren sich die Städte und Orte.
Kulturfans und Familien genieĂen das besondere Flair der historischen Stadtkulissen entlang der Romantischen StraĂe sowie die zahlreichen Burgen, SchlĂśsser und KlĂśster. Ob bei einem âStadthupferlâ-Ausflug oder mit der âBayerisch-Schwaben-Lauschtourâ-App: Urlauber begeben sich auf die Spuren von RĂśmern, Fuggern, Wittelsbachern & Co. oder erkunden die Museen-Welten von Ballonen, Bienen, Käthe-Kruse-Puppen oder bedeutender Industrie- und Alltagskultur. Immer empfehlenswert: die herzhafte und regionale KĂźche mit ihren besonderen Spezialitäten. www.bayerisch-schwaben.de
