Dolce Vita zwischen Dolomiten und Gardasee
Warum Trento und Rovereto die schönsten Geheimtipps des Frühlings sind
Trento, März 2026: 2026 stehen bei Städtetrips nicht mehr die großen Metropolen im Fokus, sondern kleine, authentische Orte mit Charakter. Genau hier punkten Trento und Rovereto im italienischen Trentino. Zwischen Gardasee und Dolomiten, umgeben von über 300 Seen, Tälern und blühenden Apfelbäumen, verbinden sich Natur, Kultur und Kulinarik aufs Kunstvollste.
In der 2000 Jahre alten Studentenstadt Trento treffen Renaissance-Fresken auf das futuristische Wissenschaftsmuseum MUSE, in Rovereto verschmelzen historische Palazzi mit moderner Kunst und wilden Wasserfällen. Dazwischen: Espresso in der Morgensonne, ein Glas Trentodoc am Abend und Strangolapreti in einer gemütlichen Osteria. Dolce Vita – mit alpiner Kulisse. Nur eine halbe Stunde Zugfahrt trennt die beiden Städte. Rund 30 Prozent des Trentino stehen unter Naturschutz. Zwischen dem UNESCO-Weltnaturerbe Dolomiten und dem Nordufer des Gardasees entfaltet sich eine Region, in der Vergangenheit und Zukunft ganz selbstverständlich nebeneinander existieren.
Eleganz zwischen Bergen
Trento zählt laut aktuellem Städteranking erneut zu den lebenswertesten Städten Italiens. Kein Wunder: Hier verbindet sich studentische Lebendigkeit mit jahrhundertealter Architektur und einer entspannten Selbstverständlichkeit, die sofort entschleunigt. Vom Bahnhof sind es nur wenige Minuten zur Piazza del Duomo. Die Kathedrale San Vigilio, farbenprächtige Renaissance-Häuser und elegante Arkaden rahmen den Platz ein. Statt schnellem Espresso „al banco“ lohnt es sich, Platz zu nehmen und die Freskenfassaden in Ruhe zu betrachten.
Giro al Sas – sich einfach treiben lassen
Wer Trento wirklich erleben möchte, folgt dem „Giro al Sas“ – dem klassischen Innenstadtbummel der Trentiner. Zwischen Buchhandlungen, Modeboutiquen und kleinen Cafés entfaltet die Stadt ihren Charme. Der Palazzo Pretorio mit dem Museo Diocesano Tridentino, der Neptunbrunnen und das mächtige Castello del Buonconsiglio erzählen von der bewegten Geschichte der Fürstbischöfe. Unter der Piazza Cesare Battisti liegt das römische „Tridentum“ – 2000 Jahre Geschichte auf 1700 Quadratmetern. Und nur wenige Schritte weiter setzt das von Renzo Piano entworfene Viertel Le Albere mit dem MUSE einen architektonischen Kontrast. Auf sechs Etagen wird hier das Zusammenspiel von Natur und Wissenschaft interaktiv inszeniert – ein Museum, das Vergangenheit und Zukunft miteinander verknüpft.
Rovereto – Kunst, Kaffee und Kontraste
Rovereto wirkt fast wie eine Kulisse: historische Schlösser, moderne Museumsarchitektur, Wasserfälle mitten in der Stadt. Im Herzen des Vallagarina gelegen, ist die Stadt nicht nur für ihren Marzemino-Wein bekannt, sondern auch für ihre kulturelle Strahlkraft. Mit dem MART beherbergt Rovereto eines der bedeutendsten Museen für moderne und zeitgenössische Kunst Italiens. Die große Stahl-Glas-Kuppel allein ist ein architektonisches Statement. In der Via della Terra befindet sich die Casa d’Arte Futurista Depero – das einzige Museum, das der Künstler – Pionier zeitgenössischen Designs – selbst gegründet hat.
Mozart, Goethe und eine Rösterei von 1790
Der Corso Antonio Rosmini führt direkt vom Bahnhof ins Zentrum. Am Corso Bettini flanierten einst schon Wolfgang Amadeus Mozart und Johann Wolfgang Goethe auf ihren Reisen über die „Via Imperiale“. Das Teatro Zandonai zählt zu den ältesten Theatern des Trentino, Mozarts erstes öffentliches Konzert in Italien fand in der nahegelegenen Kirche San Marco statt. Ein besonderer Duft liegt an der Piazza delle Oche in der Luft: Die Torrefazione Bontadi röstet hier seit 1790 Kaffee – eine der ältesten Röstereien Italiens. Am Ende der Via della Terra führt die Brücke Forbato über den Bach Leno, dessen smaragdgrüne Wasserfälle in Kombination mit dem Casa dei Turchi ein fast unwirkliches Panorama schaffen. Hoch über der Stadt thront das Castello di Rovereto mit dem Italienischen Historischen Kriegsmuseum – ein stiller Kontrast zur avantgardistischen Kunst im Tal. Den Tag beschließt man mit Risotto und einem Glas Marzemino oder mit Strangolapreti in einer der kleinen Osterien.
Mit der Trentino Guest Card, die bei Übernachtungen in teilnehmenden Unterkünften inkludiert ist, erhalten Gäste zahlreiche Inklusivleistungen und Vergünstigungen, wie die kostenlose Nutzung des ÖPNV oder Eintritte in mehr als 60 Museen, 20 Burgen und Schlösser und viele weitere Attraktionen. www.visittrentino.info/de/erleben/trentino-guest-card
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Über das Trentino – So vielfältig und bunt wie die vier Jahreszeiten
Die autonome Provinz Trentino in Norditalien zwischen den Dolomiten und dem Gardasee präsentiert sich als Urlaubsziel für 365 Tage im Jahr. Hier vereint sich mediterraner Lebensstil mit alpinen Traditionen, schroffe Gipfel treffen auf sonnige Weinberge und glasklare Seen – übrigens mehr als 300 an der Zahl.
Im Winter lockt eine Vielfalt an unterschiedlichen Wintersportangeboten, im Frühling verwandeln sich die Obstbaum-Plantagen in ein pastellfarbenes Blütenmeer und dank des milden Klimas starten Natur- und Sportliebhaber wieder durch.
Der Sommer steht ganz im Zeichen des Wassersports auf den über 300 Seen, dazu Wanderungen, Radtouren und rasante Mountainbikemöglichkeiten. Hübsche Städte wie Trento und Rovereto laden zu kulturellen Entdeckungen ein, dazu locken unzählige Schlösser, historische Burgen, Museen und Musikveranstaltungen.
Der perfekte Reisebegleiter für maßgenschneiderte Unternehmungen ist die App „Mio Trentino“, die kostenlos in den gängigen App-Stores runtergeladen werden kann. Sie liefert schon bei der Planung einer Reise ins Trentino sowie vor Ort nützliche Urlaubstipps, Informationen zu Öffnungszeiten, Veranstaltungen und Aktivitäten und ist gleichzeitig die digitale Gästekarte, die man von teilnehmenden Unterkünften erhält.
